13.1.2023

Burgen am Oberrhein: Förderung von Kulturgut durch die Europäische Union

(ssg) Ob imposante Festung, geheimnisvolle Ruine oder mächtige Burgen: Die eindrucksvollen Zeitzeugen laden zu einer Reise in die Vergangenheit ein. Um den kulturellen Wert der Burgen am Oberrhein zu erhalten und zu vermitteln, fördert die Europäische Union diese bis Ende 2025 im Rahmen des Programms „Interreg Oberrhein“. Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg sind Teil des Projektes „Burgen am Oberrhein“ und planen ihr Veranstaltungsangebot rund um die mittelalterlichen Bauwerke zu erweitern.

Burg Hochburg bei Emmendingen. Foto: kulturer.beBurg Badenweiler, im Vordergrund das Kurhaus. Foto: kulturer.beBurg Hochburg bei Emmendingen. Foto: kulturer.be

Burg Badenweiler, im Vordergrund das Kurhaus. Foto: kulturer.be

Kulturelles Erbe am Oberrhein
Der Oberrhein zählt zu den Regionen mit der höchsten Burgendichte Europas. Entlang des Rheins reihen sich 500 noch erhaltene mittelalterliche Burgen aneinander. Hierzu gehören auch Burgen, Festungen und Ruinen unter der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg: das Alte Schloss Hohenbaden, die Hochburg bei Emmendingen, die Yburg bei Baden-Baden und die Burgen Badenweiler, Rötteln und Alt-Eberstein. Um zukünftig noch mehr Touristen und Einwohner auf das besondere Kulturgut aufmerksam zu machen, fördert die Europäische Union mit dem transnationalen Programm „Interreg Oberrhein“ die Durchführung gemeinsamer, grenzüberschreitender Aktionen im Dreiländereck Basel. Das einzigartige oberrheinische Kulturgut soll so auch über die Landesgrenzen nach Frankreich und in die Schweiz vermittelt werden. Bis zum Abschluss des Projekts Ende 2025 planen die Staatlichen Schlösser und Gärten ihr vielfältiges Besuchsangebot zu erweitern: darunter eine archäologische Ausgrabung auf Burg Rötteln und eine große Veranstaltung mit mittelalterlichen Lagergruppen in Museumsqualität.

„Interreg Oberrhein“ - über Grenzen hinweg
Die ausgezeichnete Lage des Dreiländerecks Deutschland, Frankreich und der Schweiz bildet die idealen Voraussetzungen für die grenzüberschreitende Vermittlung kulturellen Erbes. Bis zum 15. Oktober 2022 regelte noch jedes der drei Länder die Aufwertung der Burgen am Oberrhein in Eigenregie. Durch die transnationale Zusammenarbeit für das Projekt „Burgen am Oberrhein“ und die Beteiligung zahlreicher Partner aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz sollen die Monumente einen neuen Aufschwung erleben. Bis Ende 2025 wird das Projekt durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Programms Interreg Oberrhein kofinanziert. Während des Projektes sollen publikumswirksame Veranstaltungen durchgeführt, Forschungsvorhaben realisiert, Vermittlungsinstrumente erstellt, der touristische Erlebniswert der Burgen erhöht und die Ressourcen im Bereich Marketing grenzüberschreitend gebündelt werden.

Die ausführlichen Öffnungszeiten und Veranstaltungshinweise für alle Monumente finden sich tagesaktuell auf der Website der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg:
www.schloesser-und-gaerten.de

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