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25.2.26

Deutsches Historisches Museum Berlin

Fünf Spaziergänge zur Ausstellung „Natur und deutsche Geschichte. Glaube – Biologie – Macht“

DHM außer Haus: Kloster Eibingen – Potsdam – Gräfendorf – Senftenberger See – Wyhl

(dhm) Raus aus dem Museum: Begleitend zur Ausstellung „Natur und deutsche Geschichte. Glaube – Biologie - Macht“ (noch bis 7. Juni 2026) lädt das Deutsche Historische Museum von März bis Mai 2026 zur neuen Veranstaltungsreihe „DHM außer Haus“ ein. An fünf Terminen findet das Programm draußen an in der Ausstellung thematisierten Schauplätzen statt. Bei rund zweistündigen Spaziergängen vertiefen Mitglieder des Ausstellungsteams mit externen Gästen einzelne Themen vor Ort: entlang von Autobahnruinen und Weinbergen, künstlich geschaffenen Seen und Schlossgärten.
 
Der erste Spaziergang mit Sr. Christophora Janssen OSB, Benediktinerin der Abtei St. Hildegard und Vorstandsmitglied der St. Hildegard-Akademie Eibingen e.V., und Julia Voss, Kuratorin der Ausstellung, führt am Sonntag, den 8. März 2026 vom Bahnhof Rüdesheim am Rhein durch die Weinberge zur Abtei St. Hildegard: Hier werden die Traditionen der von Hildegard von Bingen gegründeten Klöster Rupertsberg und Eibingen fortgeführt. Bei einem Besuch im Steinbruch und Klostergarten gibt es Einblicke in die Geschichte und die Beziehungen zu Hildegard von Bingens Schriften.

Alle Termine der Veranstaltungsreihe „DHM außer Haus“:
 
Mit Sr. Christophora Janssen OSB und Julia Voss bei Hildegard von Bingen im Kloster Eibingen
Sonntag, 8.3.2026, 14 Uhr

Der Spaziergang führt vom Bahnhof Rüdesheim am Rhein durch die Weinberge zur Abtei St. Hildegard: Hier werden die Traditionen der von Hildegard von Bingen gegründeten Klöster Rupertsberg und Eibingen fortgeführt; bei einem Besuch im Steinbruch und Klostergarten gibt es Einblicke in die Geschichte und die Beziehungen zu Hildegard von Bingens Schriften.
Mit Sr. Christophora Janssen OSB, Benediktinerin der Abtei St. Hildegard und Vorstandsmitglied der St. Hildegard-Akademie Eibingen e.V., und Julia Voss, Kuratorin der Ausstellung „Natur und deutsche Geschichte“.
 
Mit Dorlis Blume und Antonia Humm beim „Kartoffelkönig“ in Potsdam
Sonntag, 29.3.2026, 14 Uhr

Der Spaziergang führt vom Brandenburger Tor über den Marlygarten „Flora am Fächerbeet“ zum Schloss Sanssouci, von dort über den Alten Dorfkern und das Krongut Bornstedt bis zum ehemaligen Weinberg und Hopfengarten an der Maulbeerallee: Immer auf den Spuren Friedrichs II. und seinem besonderen Verhältnis zur Kartoffel…
Mit Dorlis Blume, Projektleiterin der Ausstellung „Natur und deutsche Geschichte“, und Antonia Humm, Historikerin und Kuratorin der Ausstellung „König & Kartoffel“ (Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam, 2012).
 
Mit Martin Baumert und Nils Franke bei den Überresten der NS-Autobahn bei Gräfendorf
Sonntag, 19.4.2026, 14 Uhr

Der Spaziergang führt zu Brückenpfeilern, Feldwegunterführungen und anderen Relikten der nie fertiggestellten Reichsautobahn-Strecke Bad Hersfeld-Würzburg, die mit einer möglichst geschwungenen Streckenführung durch die „deutsche Natur“ einen Gegenentwurf zur landschaftszerstörerischen Eisenbahn zeigen sollte.
Mit Martin Baumert, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Ausstellung „Natur und deutsche Geschichte“, und Nils M. Franke, Umwelthistoriker mit Schwerpunkt Naturschutz im Nationalsozialismus.

Mit Martin Baumert und Elke Löwe bei der Bergbaufolgelandschaft am Senftenberger See
Sonntag, 10.5.2026, 14 Uhr

Der Spaziergang führt vom Badestrand Senftenberg und dem Spielplatz „Spur der Steine“ (einem Erinnerungsort für den „Vater des Senftenberger Sees“, Otto Rindt), zu einem Aussichtspunkt mit Blick über dieses 1. Naturschutzgebiet aus einem ehemaligen Tagebau und schließlich zur Zentrale der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) an der Mündung der Rainitza.
Mit Martin Baumert, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Ausstellung „Natur und deutsche Geschichte“, und Elke Löwe, Landschaftsgestalterin und Planerin des Nachfolgegeländes.

Mit Bernd Nössler und Julia Voss bei den Weinbauern der Anti-Atomkraftproteste in Wyhl
Sonntag, 31.5. 2026, 14 Uhr

Der Spaziergang führt zu Schauplätzen des erfolgreichen Widerstands gegen das Kernkraftwerk in Wyhl am Kaiserstuhl: Von der Route des 1974 vornehmlich von Winzerinnen und Bäuerinnen organisierten Sternmarschs über den Gedenkstein „Nai hämmer gsait“ (der an den Beginn der Bauplatzbesetzung vom 18. Februar 1975 erinnert) und die Altrheinarme bis zum ehemaligen Standort der „Volkshochschule Wyhler Wald“.
Mit Bernd Nössler, Mit-Organisator der damaligen Proteste, und Julia Voss, Kuratorin der Ausstellung „Natur und deutsche Geschichte“.

Jeweils max. 25 Teilnehmende, Treffpunkt und weitere Informationen nach Anmeldung.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Die Anreise zu den Orten der Führungen erfolgt in Eigenregie.
Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen unter dhm.de/programm

    im Detail:  
Icon obenPexels, Ksenia Chernaya   siehe auch:  
     

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