Projekt kulturer.be
20.7.2026
(ssg) Im Residenzschloss Rastatt wird Schlossgeschichte am Sonntag, 26. Juli, um 14.30 Uhr mit spitzer Zunge erzählt: Bei der Sonderführung „Absolut(istisch) genervt!“ nehmen die notorisch schlecht gelaunten Schlossführerinnen und Schlossführer Prunk, Adel und klassische Führungskultur aufs Korn. Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg laden zu einem Rundgang ein, der Bekanntes hinterfragt und mit Ironie durch die barocken Räume führt.
Schlossgeschichte mit Sarkasmus
Ehrfürchtig durch prunkvolle Räume schreiten, beeindruckende Gemälde bestaunen und der Schlossgeschichte andächtig folgen? Bei dieser Sonderführung läuft es anders. Am Sonntag, 26. Juli, um 14.30 Uhr steht im Residenzschloss Rastatt ein Rundgang auf dem Programm, der mit der klassischen Vorstellung einer Schlossführung bewusst bricht: „Absolut(istisch) genervt!“ heißt das Format – und der Titel ist Programm. Die notorisch schlecht gelaunten Schlossführerinnen und Schlossführer der Residenz nehmen nicht nur ihre Gäste, sondern auch Prunk, Adel und die gewohnte Führungskultur genüsslich aufs Korn. Mit spitzer Zunge und einer guten Portion Ironie zerlegen sie lieb gewonnene Gewissheiten aus der Schlossgeschichte. Wer glaubt, über das höfische Leben, absolutistische Selbstdarstellung oder barocke Pracht schon alles zu wissen, könnte bei diesem Rundgang eines Besseren belehrt werden.
Ein ungewohnter Blick auf die Residenz
Das Residenzschloss Rastatt ist ein zentraler Erinnerungsort der barocken Hofkultur am Oberrhein. Seine Architektur, die repräsentativen Räume und die Geschichte der Markgrafen von Baden-Baden erzählen von Macht, Rang und höfischer Ordnung. Genau diese Themen greift die Sonderführung auf – allerdings nicht mit feierlichem Ton, sondern mit ironischer Distanz.
| im Detail: | |||
| Icon obenPexels, Ksenia Chernaya | siehe auch: | ||
Startseite | aktuelle Nachrichten | Service | zur
| © Landeskunde online/ kulturer.be 2025
© Texte der Veranstalter, ohne Gewähr