Projekt kulturer.be
2.3.2026
(ssg) Das Residenzschloss Rastatt wäre ohne die Markgräfin Sibylla Augusta nicht dasselbe – doch warum eigentlich? Die Sonderführung „Das Zepter in der Hand“ am Sonntag, 8. März, um 13.30 Uhr verrät es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Beim Rundgang durch das Monument lernen die Gäste die Festsäle und prächtigen Staatsappartements kennen und erfahren dabei mehr über Sibylla Augusta, die die Geschicke der Markgrafschaft für 20 Jahre ebenso macht- wie pflichtbewusst lenkte.
Zwischen Krieg und Wiederaufbau
Markgräfin Sibylla Augusta zählt zu den prägenden Figuren der badischen Geschichte. Nach dem Tod ihres Mannes 1707, des Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden-Baden, übernahm sie die Regierungsgeschäfte – Ludwig Georg, der älteste Sohn des markgräflichen Paares, war noch ein Kind. Die Sonderführung „Das Zepter in der Hand“ am Sonntag, 8. März, um 13.30 Uhr zeigt, vor welchen Problemen und Hürden die herrschaftliche Witwe beim Antritt ihrer Regentschaft stand und wie sie diese meisterte. Denn die Markgrafschaft Baden-Baden wurde im Pfälzischen Erbfolgekrieg verwüstet. Der Herrscherin gelang es, das zerstörte Land neu zu ordnen und wiederaufzubauen. Beim Rundgang durch das Residenzschloss Rastatt sehen die Besucherinnen und Besucher die Prunkräume und erfahren zugleich mehr über Sibylla Augusta und ihre lange Regentschaft, die 20 Jahre dauerte. 1727 übergab sie ihrem Sohn die Regierung.
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