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16.4.26

Wissenschaft und Forschung

Magie in der Literatur: Von Zaubersprüchen im Kloster

Zauberei ist in der Fantasy-Literatur allgegenwärtig. Wie unterscheidet sie
sich aber von den Erzählungen des Mittelalters?

(unikn) Von Harry Potter bis Eragon: In den Fantasy-Romanen unserer Zeit wird gezaubert, was das Zeug hält. Viele dieser Bücher inszenieren eine mittelalterliche Welt. Wie aber wurde Zauberei tatsächlich in den Erzählungen des Mittelalters literarisch aufbereitet?

Der Konstanzer Literaturwissenschaftler Andreas Hammer gibt Auskunft. Er schildert eine mittelalterliche Gesellschaft jenseits ihrer Klischees, in der „magische“ Handlungen Teil der Alltagskultur waren und neben christlichen Traditionen existierten. Im Artikel „Magie in der Literatur“ erfahren Sie, warum es keine Seltenheit war, dass Zaubersprüche ausgerechnet im Umfeld von Klöstern gewirkt wurden, und wieso Zauberer verteufelt wurden, magische Gegenstände jedoch nicht – oder weshalb ein Held wie Harry Potter in der Literatur des Mittelalters nicht denkbar gewesen wäre.

Der Artikel „Magie in der Literatur“ ist im Digitalmagazin campus.kn der Universität Konstanz kostenfrei abrufbar: https://www.campus.uni-konstanz.de/wissenschaft/magie-in-der-literatur

Zur Person:
Prof. Dr. Andreas Hammer ist Professor für Ältere Deutsche Literatur und Sprache an der Universität Konstanz. Er ist Herausgeber des Sammelbands „Magie und Literatur. Erzählkulturelle Funktionalisierung magischer Praktiken in Mittelalter und Früher Neuzeit“ und Mitglied im DFG- Netzwerk „Wort – Wirkung – Wunder: Sprache und Macht in der Vormoderne zwischen Religion, Magie und Medizin“.

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Pexels, Ksenia Chernaya      

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